ZUM ANDENKEN

Diese Seite widmen wir unserem verstorbenen Ehrenvorsitzenden

Norbert Burggraf

Norbert Burggraf trat im Jahre 1949 als aktives Mitglied in den Kirchenchor "St. Nikolaus" Dehrn ein. Bereits neun Jahre später wurde er
zum 2. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis 1963 aus.

Während der Jahreshauptversammlung 1963 wurde er dann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Es begann eine Amtszeit für den neu gewählten
1. Vorsitzenden, die 40 Jahre dauern sollte. Anlässlich der Generalversammlung 2003, stand Norbert Burggraf aus Altersgründen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung.

Für seine Treue und Verdienste rund um den Kirchenchor wurde er noch während der gleichen Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden des Kirchenchor "St. Nikolaus" ernannt.

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In den 40 Jahren als Vorsitzender, hat Norbert Burggraf viel mit dem Kirchenchor "St. Nikolaus" erlebt. Unzählige Veranstaltungen wurden besucht und auch von ihm organisiert und durchgeführt.
Ungezählte Ausflüge ins In- und Ausland wurden unternommen. Ein besonderes Highlight war dabei die erste Romfahrt im Jahre 1969.

Immer dabei war Norbert Burggraf, wenn es beim Kirchenchor hieß: "Vorhang auf!". Er hat in vielen Theaterstücken, welche der Kirchenchor aufführte mitgespielt und so sein Publikum zum Lachen gebracht.

Während seiner Amtszeit wechselten fünf Chorleiter den Dirigentenstab. Darunter auch Eberhard Metternich, der heutige Domkapellmeister in der Hohen Domkirche zu Köln, sowie Andreas Bollendorf, der zur Zeit Chorleiter der Limburger Domsingknaben ist. Als letzten Chorleiter und das gab es bis dahin noch nicht beim Kirchenchor, durfte Norbert Burggraf eine Frau als Dirigentin begrüßen. Es handelte sich hierbei um Anja Hoffmann (mittlerweile Stahl), die den Kirchenchor als Chorleiterin bis 2015 leitete.

Norbert Burggraf hatte aber neben dem Kirchchor auch viele weitere Aktivitäten, denen er sich mit viel Herzblut widmete.

Unvergessen neben dem Vorsitz beim Kirchenchor, bleibt Norbert Burggraf auch als Küster der Pfarrgemeinde "St. Nikolaus" Dehrn. Als Jugendlicher und junger Mann unterstützte er seinen Vater der zu dieser Zeit Küster von Dehrn war. Im Jahre 1968 übernahm Norbert Burggraf dann das Amt als Küster von seinem Vater und war bis 2007 Küster von Dehrn.
Aber er war nicht nur als Küster in der Pfarrgemeinde tätig, sondern auch als Lektor und Kommunionhelfer. Auch dem Pfarrgemeinderat gehörte Norbert Burggraf von 1969 bis 2003 an.

Eine andere Leidenschaft von Norbert Burggraf waren Wallfahrten zu unternehmen und den lieben Gott und die Gottes Mutter Maria zu ehren.

Seit 1955 organisierte er jährlich eine Wallfahrt mit einer Gruppe weiterer Pilger nach Banneux. Ab dem Jahr 1995 kam dann noch jährlich eine Wallfahrt nach Kevelaer hinzu. Die Wallfahrten führte er bis ins Jahr 2008 durch. 30 Jahre lang führte er auch Männerwallfahrten nach Marienthal (Rheingau) und Marienstatt (Westerwald) durch.

Norbert Burggraf war immer und überall zur Stelle und hatte immer ein offenes Ohr für jeden und half wo er konnte. Für seine ganzen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde er auch des Öfteren geehrt. Er erhielt unter anderem den Landesehrenbrief, die Bistumsmedaille, die Adenauer-Plakette und zuletzt das Bundesverdienstkreuz.

Am Abend des 17. Oktober 2008 verstarb Norbert Burggraf nach schwerer Krankheit. Mit seinem Tod entstand eine Lücke, die bis heute nicht geschlossen werden konnte. Norbert Burggraf war nicht nur in Dehrn sondern auch weit über die Grenzen von Dehrn bekannt. Er war ein sehr beliebter und von allen sehr geschätzter Mensch. Dieses wurde zuletzt bei seiner Beerdigung am 21. Oktober deutlich, als ihm weit mehr als 1300 Menschen die letzte Ehre in der Pfarrkirche sowie an seinem Grab erwiesen.

Auch nach seinem Tod bleibt Norbert Burggraf unvergessen. Er lebt weiter in unzähligen Erzählungen, Erinnerungen und in unseren Herzen.



                                                                                                                                                                                                                                                                     Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
                                                                                                                                                                                                                                                                     ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               (unbekannt)